Autor Bill Bonner - Kolumne Ein Blick auf das 150 Billionen Dollar Schuldenloch

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Bill Bonner Berichte & Kolumnen vom 26.12.2012

Quelle: Auszug aus dem Newsletter "Kapitalschutz Akte"

 
Ein Blick auf das 150 Billionen Dollar Schuldenloch
2012 schaute die Haushaltsabteilung des US-Kongresses voraus und sah einen entgegen kommenden Zug. Wenn die Staatsausgaben den Trend weiterschreiben würden, dann würden die USA in den kommenden 10 Jahren weitere 10 Billionen Dollar Staatsverschuldung anhäufen. Der Kongress, welcher auf diesen Notfall reagierte, verabschiedete ein Gesetz, welches, wenn es nicht geändert würde, die zusätzlichen Schulden auf 8,7 Billionen Dollar verringern würde.

Der entgegen kommende Zug behielt seine Richtung bei. Aber er ist noch größer und kraftvoller, als die Haushaltsabteilung denkt. Denn das Defizit des Bundes liegt für 2012 nicht bei 1,1 Billionen Dollar, wie allgemein berichtet wird. Wenn Sie ungedeckte Ausgaben für Medicare und Verpflichtungen für Social Security hinzunehmen, dann sind es mehr als 7 Billionen Dollar.

Das Bruttoinlandsprodukt hat sich im selben Zeitraum um ungefähr 320 Mrd. Dollar erhöht. Mit anderen Worten: Die Schuldenlast steigt 21 Mal so schnell wie die Wirtschaft, die sie unterstützen muss. Wenn man die Verpflichtungen der US-Regierung korrekt wiedergeben würde, und zwar laut den offiziellen Buchhaltungsvorschriften laut GAAP, wie es in den USA jedes Unternehmen muss, dann würde sich ein Loch (= gesamter Schuldenstand) von 86 Billionen Dollar zeigen.

Und bei dem Tempo, in dem sich die neuen Schulden anhäufen, wird sich dieses Schuldenloch in den nächsten 10 Jahren weiter vertiefen, auf mehr als 150 Billionen Dollar. Das wäre dann fast das 10fache der Größe der Volkswirtschaft.

Eine andere Art, sich dies anzuschauen, ist es, nochmal darüber nachzudenken, wie moderne Demokratien sich selbst finanzieren. Seit den Tagen von Bismarck nehmen sie Geld von ihren Bürgern und zahlen einen großen Teil davon zurück, in Form diverser Sozialausgaben. Ein erfolgreicher Politiker ermöglicht es, dass die Ausgaben die Einnahmen so stark wie möglich übersteigen, aber nicht so stark, dass er verantwortungslos aussehen würde.

Die zusätzlichen Wohltaten kann er seinen Wählern plausibel versprechen, und desto wahrscheinlicher wird er an Macht gewinnen....und desto mehr Ressourcen kann er dann zu den favorisierten Gruppen verschieben.

Das Wachstum der letzten 100 Jahre - Wachstum der Bevölkerung, des Bruttoinlandsproduktes, der Löhne, der Preise - hat es möglich gemacht, dass die Staatsausgaben stark zugenommen haben. Es wurden größere, reichere Generationen antizipiert, welche ihre kleineren, ärmeren Eltern unterstützen würden.

Die Mathematik dieses Systems konnte ziemlich gut aufrecht erhalten werden - bis vor kurzem. Jetzt fällt das Bevölkerungswachstum überall in der entwickelten Welt, auch in den USA, wo es in der Bevölkerungspyramide eine Delle gibt bei der Generation der "baby boomers", welche sich gerade darauf vorbereiten, in den Ruhestand zu gehen, und sich selber die verschwenderischsten Wohltaten der Geschichte erwählt haben.

Ohne Wachstum ist dieses System der öffentlichen Finanzen zu einem spektakulären Scheitern verurteilt. Noch mehr Staatsausgaben werden es nicht besser machen; es wird verhängnisvoll sein. Je mehr trockene Schulden auf dem Boden, desto größer der Brand.
 
Quelle:
http://www.investor-verlag.de/ein-blick-auf-das-150-billionen-dollar-schuldenloch/107151772/
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