Autor Miriam Kraus - Rohstoffe Risiken der Terminkontraktmärkte: Short-Squeeze

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Miriam Kraus Rohstoffe Daily vom 12.11.2009

Quelle: Auszug aus Newsletter "Rohstoff Daily"

 
Risiken der Terminkontraktmärkte: Short-Squeeze
Gestern haben wir damit begonnen, uns ausführlich mit den Fragen des Lesers J.J. in Bezug auf die Funktionsweise von Terminkontraktmärkten zu beschäftigen. Heute möchte ich noch einmal gesondert auf bestimmte Risiken eingehen, welche sich durch die Struktur der Terminmärkte ergeben.

Wir wissen, dass Terminkontraktmärkte im Grunde reine Finanzmärkte sind, denn ein Terminkontrakt führt in der Regel nicht zur physischen Auslieferung. Wohingegen an Spotmärkten mit physischer Ware gehandelt wird und richtige Termingeschäfte zwischen Vertragspartnern zur tatsächlichen Auslieferung der physischen Ware führen.

Terminkontrakte werden an den einschlägigen Börsen gehandelt (NYMEX; CBOT; ICE usw.) dienen in den meisten Fällen allerdings nur zwei Funktionen: für Akteure, welche tatsächlich mit der physischen Ware zu tun haben, bedeutet Terminkontraktmärkte ein Mittel zur Absicherung ihrer physischen Geschäfte. Für die - in den meisten Fällen - weitaus größere Gruppe der Akteure bedeutet der Handel mit Terminkontrakten allerdings nur ein rein finanzielles Betätigungsfeld. Als Spekulanten haben sie kein Interesse am Besitzt der physischen Ware, sondern versuchen lediglich an Preisveränderungen zu verdienen.

Obgleich der Handel mit Terminkontrakte also eigentlich nur ein reiner Finanzmarkt ist, bestimmt er dennoch die Preise für die physisch gehandelte Ware (den Rohstoff). Die Wetten auf Preise in der Zukunft bestimmen die Spotpreisentwicklung mit.

All das wissen wir! Und wir wissen auch, wie sehr die Finanzmärkte bisweilen von der Psyche der Marktteilnehmer beherrscht sind. So ist es nicht verwunderlich, wenn es bisweilen zu Über- und Untertreibungen für den Preis eines Rohstoffs kommt.

Doch darüber möchte ich heute eigentlich gar nicht sprechen, denn wir wissen alle, dass diese Risiken nun einmal zu den Finanzmärkten dazu gehören.

Stattdessen möchte ich noch auf ein ganz bestimmtes Risiko eingehen, welchem die Terminkontraktmärkte ebenfalls unterliegen:

Short-Squeeze

Heute möchte ich ein ganz besonderen Phänomen ansprechen mit dem meistens Spekulanten den Markt beeinflussen, allerdings nicht gerade zu ihrem Vorteil.

Stellen Sie sich vor, die Spekulanten halten gerade viele Short-Positionen. Aus bestimmten Gründen allerdings steigt der Preis des Basiswerts deutlich an. Nun wachsen die Verluste derjenigen die Short-Positionen halten. Irgendwann wird ein Punkt erreicht an dem die hinterlegten Sicherheiten nicht mehr ausreichen und die Banken keine neuen Kredite mehr gewähren, damit die Marktteilnehmer ihre Sicherheiten erhöhen können. Nun sind die Marktteilnehmer gezwungen ihre Short-Positionen glatt zu stellen. Dies geschieht indem die Kontrakte teuer und mit Verlust zurückgekauft werden müssen.

Hierbei handelt es sich letztlich aber wieder nur um neue Käufe, welche die Nachfrage im Markt erhöhen und schließlich die Preise immer weiter steigen lassen. Diese Situation nennt man einen Short-Squeeze. Aufgrund des Erfordernis ihre Short-Positionen glatt zu stellen haben die Marktteilnehmer das Gegenteil ihrer ursprünglichen Erwartungshaltung bewirkt und zum weiteren Preisanstieg beigetragen.

Eine mögliche Folge davon ist schließlich eine spekulative Blase!

Und wie wir ebenfalls alle wissen: eine Blase bläht gerne eine Weile vor sich hin, bis sie schließlich angestochen wird und dann sehr schnell an Volumen verliert. Dies kann dann in der späteren Folge wiederum zu einer deutlichen Untertreibung führen.
 
Quelle:
http://www.investor-verlag.de/risiken-der-terminkontraktmaerkte-short-squeeze-/111050981/
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