Autor Bill Bonner - Kolumne Über die Evolution von Imperien

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Bill Bonner Berichte & Kolumnen vom 09.09.2010

Quelle: Auszug aus dem Newsletter "Kapitalschutz Akte"

 
Über die Evolution von Imperien
s gibt kaum etwas Amüsanteres als einen anderen Menschen dabei zu beobachten, wie er sich selbst zum Affen macht. Man fühlt sich so überlegen. Deswegen wird man größer und man sieht auch besser aus, wenn man sich mit der Geschichte der großen Reiche befasst.

Evolutionsbiologen reduzieren den gesamten Drang, Reiche zu bilden, auf Gene und Mathematik. Wenn ein Mann erst einmal genug zu essen hat, dann fordern seine Gene - und unter deren Regiment sein gesamtes Denken und Fühlen - dass er seinen Samen so weit wie möglich in der Welt verteilt. Die Gene interessieren sich, laut dieser Annahme, nur für die Fortpflanzung. All die Fallen von Reichtum und Macht, darunter auch der Drang andere zu beherrschen - sind nichts anderes als Ansprüche und Ersatz für sexuelle Anziehungskraft.

Der große Herrscher erobert eine Stadt aus genau dem gleichen Grund, aus dem ein Rechtsanwalt mittleren Alters einen Sportwagen kauft oder ein Pfau seine Federn zeigt. Es zeigt den weiblichen Tieren, dass er gute Gene hat. Die Unterhaltung kommt ins Spiel, wenn ein großer Herrscher selbst ausgestochen wird und am Metzgerhaken hängt... wenn der Pfau vom Fuchs geholt wird... und wenn der rote Sportwagen in den Leitplanken hängt.

Das Reich des Dschingis Khan war leicht zu durchschauen und sehr erfolgreich. Seine Mongolen eroberten die Städte zwischen dem Nil und dem Chinesischen Meer. Er forderte von seinen Untergebenen einen Tribut von zehn Prozent der Einnahmen. Wenn sie sich weigerten - aber auch, wenn sie sich nicht weigerten - tötete er sie...und nahm ihre Frauen zu seiner eigenen Freude mit. Eine DNA-Studie in Asien zeigte kürzlich, wie erfolgreich er war. Die Forscher schätzen, dass er 16 Millionen Nachfahren hat.

Die meisten imperialen Vorgaukler sind weder so ehrlich noch so erfolgreich. Sie zögern, mit ihren privaten Zielen herauszurücken. Stattdessen täuschen sie andere...und oft auch sich selbst. Diese Eitelkeiten und Täuschungen machen die Geschichte der Reiche gleich doppelt unterhaltsam. Es gibt nicht nur Sex und Gewalt sondern auch Täuschungsmanöver und Blödsinn. Man sieht die Mächtigen stürzen... und man sieht auch, dass sie Mitleid erregende Dummköpfe und Lügner sind. Und das macht die Sache auf komische Weise noch zufrieden stellender.

Präsident Wilson hat Anfang des 20. Jh. die amerikanische Selbsttäuschung mit Schwung ausgelöst.

Ich glaube, dass Gott die Visionen der Freiheit in uns gepflanzt hat", sagte er, als er die demokratische Nominierung 1912 anstrebte. dass wir auserwählt sind, und dass wir vor allen anderen dazu auserkoren sind, den Nationen der Welt den Weg in die Freiheit zu weisen."

Und genau da lag das Problem. Diese Mission war so ehrenwert, dass es keine Notwendigkeit gab herauszufinden, was sie kosten würde. Wenn Gott uns dazu ausersehen hat, den Pfad der Imperien zu beschreiten, dann soll er doch bitte auch herausfinden, wie man daraus ein gewinnbringendes Unterfangen macht. Weder damals noch heute haben sich die Amerikaner besonders dafür interessiert, wie solche Reiche wirklich funktionieren. Sie glauben, dass sie der Welt einen Gefallen erweisen. Diese Täuschung allein wäre nicht so schwerwiegend, aber sie geht auch völlig an der Sache vorbei. Fast jede Imperialmacht hat behauptet, dass sie im Sinne der Anderen handelt, aber sie haben auch alle eine Möglichkeit gefunden, davon zu profitieren. Sobald es aufhörte sich auszuzahlen, sind sie ausgestiegen.
 
Quelle:
http://www.investor-verlag.de/ueber-die-evolution-von-imperien/107078001/
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