Autor Bill Bonner - Kolumne Papiergeld scheitert immer wieder - halten Sie Ihr Gold

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Bill Bonner Berichte & Kolumnen vom 06.08.2013

Quelle: Auszug aus dem Newsletter "Kapitalschutz Akte"

 
Papiergeld scheitert immer wieder - halten Sie Ihr Gold
In den letzten 10.000 Jahren haben die Menschen zwei verschiedene Arten "Geld" ausprobiert. Sie begannen mit der Zahlung auf Kredit...."Gib mir ein Huhn, dann gebe ich Dir später etwas, vielleicht helfe ich Dir später."

Dann wurde die Gesellschaft zu groß und zu extensiv, und es wurde zu Gold und Silber gewechselt. Der Vorteil war offensichtlich: Man musste sich nicht mehr merken, wem man was schuldete. Man konnte das direkt abrechnen. "Gib mir ein Huhn, und ich gebe Dir ein kleines Stück Silber. Abgeschlossen."

Später gaben Regierungen Stücke von Papier heraus und nannten diese "Geld". Normalerweise begannen diese hybriden Systeme damit, dass dieses Papiergeld durch etwas gedeckt war. So hatte der Herausgeber normalerweise Gold gehortet und stimmte zu, dass das Papier gegen Gold eingetauscht werden konnte, zu festgelegtem Umtauschkurs. Wer Papiergeld hatte, dem wurde gesagt, dies sei "gut wie Gold".

In einigen Fällen glaubten die Leute, das Papiergeld sei besser als Gold. Als John Law das moderne Zentralbanking in Frankreich begann, da deckte er sein Papiergeld mit Aktien seines Unternehmens - der Mississippi Co. Man konnte sein Papiergeld nehmen und sich vorstellen, dass es zusammen mit den Gewinnen des Unternehmens steigen würde.

Das Problem war nur, dass die Mississippi Co. niemals Gewinne schrieb. Sie war ein Fehler...oder ein Betrug. Große Aussichten. Wenige reale Investitionen. Als die Leute das realisierten, da wollten sie ihr Papiergeld so schnell wie möglich loswerden. 1720 kollabierte das System und John Law floh aus Frankreich.

Später im 18. Jahrhunderten versuchten es die Franzosen erneut. Diesmal deckte die revolutionäre Regierung ihr Papiergeld mit Einkommen von den Kirchengütern, welche sie konfisziert hatten. Auch das ging nicht lange gut. Das System flog 1796 in die Luft. Napoleon Bonaparte hatte erklärt, während er lebe werde er nie zu Papiergeld zurückkehren.

Richard Milhous Nixon hatte das wohl nicht gelesen. 1971 änderte er das Geldsystem der Welt. Seitdem ist es auf Papiergeld basiert. Wir befinden uns jetzt im Jahr 42 dieses neuen Experiments. Soweit alles gut? Nun, ja...solange man nicht genau hinschaut.

Wenn man ein System hat, dass statt auf Edelmetallen auf Papier beruht, dann hängt alles von Vertrauen ab. Und von der Nummer 1 Gegenpartei: Der US-Regierung. Deren Geldscheine und Anleihen sind das Fundament des Geldsystems. Aber die sind nicht mehr als Versprechen des größten Schuldners der Welt.

Ein Kreditsystem kann in der modernen Welt nicht von Dauer sein. Denn wenn die Höhe der Kredite steigt, dann sinkt die Kreditwürdigkeit des Emittenten des Geldes. Je mehr der schuldet, desto weniger fähig ist er zu zahlen.

Im Laufe der Zeit spinnt sich das Netz der Schulden in alle Richtungen, und berührt auch die Zukunft. Es umfasst die gesamte Gesellschaft...eine Person schuldet der einen etwas...die einer dritten...welche davon abhängt, dass eine fünfte Person zahlt....alles gemessen in Papiergeld eines sechsten.

Die gesamten Schulden der USA sind jetzt mehr als zwei Mal so groß (gemessen am BIP) wie 1971. Und das BIP selbst ist durch Kredite aufgebläht worden. Jedes Mal wenn sich einer Geld leiht und das ausgibt, dann zeigt sich das im BIP.

Das sieht großartig aus...auf dem Papier. Es gibt nur eine bestimmte Menge Gold. Aber keine vernünftige Grenze dafür, wieviel Papiergeld erschaffen werden kann. Es gibt den Menschen mehr Kaufkraft. Das BIP steigt. Die Beschäftigtenzahl steigt. Die Preise - besonders die Preise von Geldanlagen - steigen.

Natürlich liebt jeder so ein System - bis es Probleme gibt. Dann wünschen die Leute, sie hätten mehr von dem anderen Geld. Weise Regierungen, sofern es die gibt, gehen kein Risiko ein. Sie mögen das Papiergeld fürs Volk haben. Aber sie halten Gold für sich selbst. Die mächtigsten Regierungen waren die mit Gold.

Großbritannien verkaufte bekannter- und dummerweise einen Großteil seines Goldes zur schlechtesten Zeit, Ende der 1990er, als der Goldpreis auf dem 20-Jahres-Tief stand.

Aber was ist mit den USA? Haben die noch Gold? Eric Sprott dazu: "Zentralbanken vom Rest der Welt (keine westlichen) haben ihre Goldbestände rapide erhöht, von 6.300 Tonnen im ersten Quartal 2009 auf über 8.200 Tonnen am Ende des ersten Quartals 2013. (...) Und die physische Nachfrage von großen und kleinen Käufern bleibt solide."

Sprott analysiert die Goldverkäufe der letzten 12 Jahre. Ihm fiel auf, dass erheblich mehr Gold verkauft wurde, als die Höhe der Minenförderung betrug. Woher kam das Gold?

Einiges kam sicherlich aus privaten Beständen oder aus dem Einschmelzen von Schmuck. Aber normalerweise ist der private Sektor netto ein Käufer und kein Verkäufer von Gold. Und die Mengen, welche auf dem Markt waren, waren so groß, dass Sprott glaubt, Verkäufer konnten nur die westlichen Zentralbanken sein. Aber wenn die so große Mengen verkauft haben, wieviel haben die dann noch? Vielleicht nicht viel.

Was nicht überraschend wäre. Westliche Zentralbanken haben sich auf das Papiergeldsystem festgelegt. Die möchten daran festhalten. Und sie wissen, dass es sehr schmerzvoll wäre, daran zu rütteln.

Gold zu verkaufen in einem Bullenmarkt der letzten 12 Jahre erschien wahrscheinlich wie ein sehr kluger Zug. Wir werden später sehen, wie klug das war, wenn das kreditbasierte Geldsystem in die Luft fliegt.

Ich rate Ihnen, Gold zu halten. Das ist die Form von Geld, welche funktioniert.
 
Quelle:
http://www.investor-verlag.de/gold/papiergeld-scheitert-immer-wieder/107172522/
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