Martin Weiss Berichte & Kolumnen vom 02.03.2009 |
Quelle: Auszug aus dem Newsletter "Kapitalschutz Akte" |
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Neue Jahrestiefs |
In der vergangenen Woche war es nun so weit. Der deutsche Leitindex durchbrach die technische wichtige Marke bei 4000 Punkten.
Im Wochenvergleich betrug das Minus 4,3 Prozent. Fakt ist, daß der Index für die deutschen Standardwerte nun den sechsten Monat in Folge Verluste zu verzeichnen hatte. Und für Langfristinvestoren war nun seit 12 Jahren nichts zu holen. Anders formuliert, im Jahr 1997 stand das deutsche Kursbarometer auf einem ähnlichen Niveau.
Technisch angeschlagen
Und es sieht gegenwärtig eher danach aus, dass die Reise zunächst weiter gen 3600 bzw. 3300 Punkte geht. Sollte der Markt auch hier keine Unterstützung finden, droht ein weiteres Abgleiten in Richtung 3000. Nach wie vor ist die technische Ausgangslage sehr instabil. Mit Blick auf den marktbreiten S&P 500 sollte die Unterstützung im Bereich um 700 Punkten halten.
Realwirtschaft im freien Fall
Nach den Sechs-Verlust-Monaten in Folge wäre es nicht allzu überraschend, wenn nun zumindest kurzfristig den Bullen zumindest eine Phase der Entspannung gegönnt ist. Ob dem aber tatsächlich so sein wird, bleibt angesichts der täglich desolater werdenden Rahmenbedingungen äußerst fraglich. Hier sei nur kurz auf die jüngsten US-BIP-Daten vom vierten Quartal 2008 verwiesen. Mit einem Minus von 6,2 Prozent wurde selbst der Konsens (Minus 5,4 Prozent) bei weitem übertroffen. Und beim Verbrauchervertrauen ist es so, dass der Absturz auf den Wert von 25 (Konsens lag bei 36) als historisch einmalig zu bezeichnen ist.
Unternehmen mit Rekordverlusten
Mit Blick auf die taumelnden Krisenbranchen war in jüngster Vergangenheit einiges geboten. So meldete AIG für 2008 einen Verlust-Rekord in Höhe von 60 Milliarden Dollar für das Jahr 2008. Am Freitag sorgte dann die Teilverstaatlichung der Citigroup für Unruhe. Künftig ist der US-Staat mit knapp 36 Prozent an der einst größten Bank der Welt beteiligt. Der Aktienkurs brach am Freitag um weitere 39 Prozent auf sage und schreibe 1,5 Dollar zusammen. Und last but not least sei noch kurz auf General Motors eingegangen. Nach dem 30,9 Milliarden-Verlust im Jahr 2008 ersucht das Unternehmen um weitere staatliche Hilfsgelder.
Verschnaufpause beim Gold
Trotz aller Negativ-Schlagzeilen vermochte es der Goldpreis nicht, das 2008er-Hoch zu knacken. Im Wochenverlauf setzten Gewinnmitnahmen ein, am Freitag ging der Preis fürs gelbe Edelmetall bei knapp 940 Dollar (744 Euro) aus dem Handel. Es ist nicht auszuschließen, dass im Zuge der aktuellen Verschnaufpause der Goldpreis noch einmal bis in den Bereich um 850 Dollar zurückkommt.
Insofern ist es alles andere als verkehrt, etwas Pulver dafür vorsorglich trocken zu halten... |
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Quelle: http://www.investor-verlag.de/boersenwissen/kapitalschutz/neue-jahrestiefs/
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