Autor Martin Weiss - Kolumne Schulden, Schulden, nichts als Schulden

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Martin Weiss Berichte & Kolumnen vom 25.01.2011

Quelle: Auszug aus dem Newsletter "Kapitalschutz Akte"

 
Schulden, Schulden, nichts als Schulden
In der vergangenen Handelswoche konnte der deutsche Leitindex seine Aufwärtsbewegung nicht mehr fortsetzen. Alles in allem gab es allerdings nur einen leichten Verlust von 0,2 Prozent auf Wochenbasis.

Der Endstand am Freitag lag bei 7062 Punkten. Erneut schwach schlossen Japans Standardwerte die dritte Handelswoche im Jahr 2011 ab. Mehr als zwei Prozent betrug das Minus im Wochenvergleich. Nippons Leitindex ging am Freitag schließlich bei 10274 Yen aus dem Handel.

Nur der Dow Jones im Plus

Bei den US-Indizes zeichnete sich im Wochenvergleich ein uneinheitlicher Trend ab. Sowohl der marktbreite S&P 500 als auch der technologielastige Nasdaq gaben auf Wochenbasis nach. Der S&P 500 verlor 0,75 Prozent, der Nasdaq 100 gar mehr als zwei Prozent. Einzig der Dow Jones konnte sich im Plus halten. Am Ende der Woche standen schließlich 11872 Zähler auf der Tafel, was einem Wochenplus von 0,76 Prozent entspricht.

Riskante US-Kommunalobligationen

Allerdings stehen für das Jahr 2011 auf meiner Risikoliste die US-Kommunalobligationen ganz oben. Die meisten Anleger scheinen zu vergessen, dass an den Rentenmärkten nicht nur Staatsanleihen gehandelt werden. In 2007 wurden viele an diese Tatsache erinnert, als mit strukturierten Subprime-Krediten plötzlich ein Marktsegment für Aufsehen sorgte, das den Meisten bis dahin gar nicht geläufig war. 2008 weitete sich diese Krise auf andere Segmente des Hypothekenkreditmarktes aus. Dann griff sie auf Gewerbeimmobilienkredite und Unternehmensanleihen über. Anfang 2010 schließlich gerieten Staatsanleihen einiger europäischer Länder in den Sog der Krise. Und jetzt geraten Anleihen von US-Bundesstaaten und Städten und Kommunen in den Strudel.

Gigantische Haushaltsdefizite

Zahlreiche Bundesstaaten und Kommunen ächzen unter der höchsten Schuldenlast aller Zeiten. Vor allem aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit sind die Steuereinnahmen drastisch gesunken, während die Ausgaben gleich blieben oder sogar gestiegen sind. Bestes und bekanntestes Beispiel ist sicherlich Kalifornien. Dieser Bundesstaat sieht sich mit einem Haushaltsdefizit von sagenhaften 19 Mrd. Dollar konfrontiert. In den vergangenen beiden Jahren haben die 50 Bundesstaaten Amerikas fast eine halbe Billion Dollar mehr ausgegeben als sie an Steuern eingenommen haben. Jetzt sehen sie sich Defiziten gegenüber, die sich für das kommende Fiskaljahr auf mehr als 100 Mrd. Dollar summieren könnten. Hinzu kommen ungedeckte Pensionsverpflichtungen. Sie betragen laut Schätzungen zweier Professoren der Universität von Rochester und der Northwestern Universität unglaubliche 3,8 Billionen Dollar.

Deutlicher Kurseinbruch

Die Ausweglosigkeit dieser Situation scheint langsam bei den Anlegern durchzusickern. Jedenfalls kam es in den vergangenen Monaten zu einem deutlichen Kurseinbruch entsprechender Anleihen. Die langfristigen Zinsen dieses Marktsegments haben Ende 2010 ein 16-Monatshoch markiert. Der Bank of America Merrill Lynch Municipal Master Index erlebte gerade sein schlechtestes Quartal seit 1994, einem der schlimmsten Jahre für die Anleihemärkte seit Beginn der langfristigen Hausse im Jahr 1981.

US-Staatsverschuldung bei fast 14 Billionen Dollar

Im Vergleich zu den Zahlen, die auf Regierungsebene in Washington irgendwie normal geworden sind, sind die Kommunen kleine Fische. Beide politischen Lager haben längst Lippenbekenntnisse für mehr Haushaltsdisziplin abgegeben - darin unterscheiden sich die USA nicht von Europa. Das jüngste Konjunkturpaket der Regierung Obama wird 850 Mrd. Dollar kosten. Es wird also in recht großem Stil nachgelegt, obwohl die Erfolge bisher schon mehr als fragwürdig sind. Die U.S. Staatsverschuldung ist innerhalb von nur fünf Jahren um 70% nach oben geschossen, von 8,17 Billionen auf 13,9 Billionen Dollar. Die Schätzungen für das Haushaltsdefizit 2011 belaufen sich mittlerweile auf 1,34 Billionen Dollar - nach 1,29 Billionen in 2010 und 1,42 Billionen in 2009. Was derzeit als Wirtschaftsaufschwung gefeiert wird, wurde mit einem sehr hohen Preis erkauft.
 
Quelle:
http://www.investor-verlag.de/schulden-schulden-nichts-als-schulden/107089611/
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